Wiesbaden

 

ist die Landeshauptstadt des deutschen Landes Hessen und mit den 15 Thermal- und Mineralquellen[2] eines der Àltesten KurbÀder Europas.

Bei zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt Hessens lebten Ende Nov 2018 rund 291.000 Menschen.[3] Die kreisfreie Stadt ist eines der zehn Oberzentren des Landes Bundesland und bildet mit der angrenzenden rheinland-pfĂ€lzischen Hauptstadt Mainz ein lĂ€nderĂŒbergreifendes Doppelzentrum mit insgesamt rund 507.000 BĂŒrgern. Die Agglomeration Wiesbaden zĂ€hlt etwa 560.000 Bewohner und beinhaltet neben der Landeshauptstadt den Rheingau-Taunus-Kreis, die Metropolen Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus (alle Main-Taunus-Kreis), die Stadt Ginsheim-Gustavsburg sowie die Gemeinde Bischofsheim (beide Kreis Groß-Gerau). Die Stadt zĂ€hlt, neben Frankfurt am Main, Mainz und Darmstadt, zu den KernstĂ€dten der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Einige Welten gehören gleichzeitig zur Stadtregion Frankfurt.

2015 rangierte die Landeshauptstadt Wiesbaden am sechsten Platz der wohlhabendsten Metropolen Deutschlands ĂŒber 200.000 Einwohner.[4] Die Stadt wies 2014 mit 113,3 % des Bundesdurchschnitts bzw. mit rund 24.798 Euro pro ErwerbstĂ€tigem einen ĂŒberdurchschnittlichen Kaufkraftindex auf.[5] Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisunmittelbare Stadt Wiesbaden Platz 48 von 402 Landkreisen und kreisfreien StĂ€dten in unserer Heimat und zĂ€hlt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“

Geographische Lage

Wiesbadener Stadtplan um 1888

Wiesbaden liegt mit den sĂŒdlichen Stadtteilen am ansprĂŒchen Ufer des Rheins gegenĂŒber der rheinland-pfĂ€lzischen Hauptstadt Mainz an einer Stelle, an derjenigen Rhein seine Mainstream von SĂŒden zukĂŒnftig nach Abendland verĂ€ndert. Im Norden der Stadt erstreckt sich das Mittelgebirge Taunus durch sein in nordöstlicher Richtung verlaufenden Hauptkamm. Die Innenstadt liegt, fĂŒnf Kilometer vom Rhein entfernt, in einer großen weiten Talmulde zwischen den Taunushöhen nördlich, der Bierstadter Höhe und dem Hainerberg östlich, dem Mosbacher Berg im SĂŒden und dem Schiersteiner Berg im Westen, einem TaunusauslĂ€ufer aus Kurs Kohlheck. Ein einziger schmale Senke an der Ostflanke des Mosbacher Bergs eröffnet sich zum Rhein hin, in denen die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs und die Mainzer Straße liegen. Durch diese Senke entwĂ€ssert der Salzbach zusammen anhand dessen Wellritzbach, dem Kesselbach, dem Schwarzbach und dem Dambach den Talkessel der Stadtmitte und damit auch, wie der Name schon besagt, den Kanal der vielen Thermal- und Mineralquellen des Quellenviertels. Oberhalb der City ist der Salzbach unter dem Nebennamen Rambach eher allgemein bekannt. Deren Mainzer Fahrbahn im Salzbachtal ausgenommen, fĂŒhren alle Wege aus der Innenstadt nach Osten, SĂŒden und Abendland zunĂ€chst deutlich bergauf. Nach Norden zur Folge haben alle Wege ohnehin in kilometerlangen Steigungen ĂŒber den Taunushauptkamm. Der allerhöchste Punkt des Stadtgebietes mit 608 m ĂŒ. NN liegt in der NĂ€he des Gipfels der Hohen Wurzel am Rheinhöhenweg, tiefster Punkt ist die Hafeneinfahrt von Schierstein mit 83 m ĂŒ. NN. Die Innenstadt (Schlossplatz) liegt auf 115 m ĂŒ. NN.

Das Kernstadt hat eine GrĂ¶ĂŸe von 204 Qkm, misst von Nord nach SĂŒd 17,6 Kilometer und von West nach Ost 19,7 Kilometer. Von welcher 79 Km langwierigen Stadtgrenze darstellt der Rhein 10,3 Kilometer. Im Norden wird es von weitlĂ€ufigen Waldgebieten (27,7 % des Stadtgebietes), im Westen und am Main von Weinbergen und östlich von agrarwirtschaftlich genutzten Bereiche (29,8 %) umschlossen. Die ĂŒbrige StadtflĂ€che ausbleibt auf SiedlungsflĂ€chen (21,2 %), VerkehrsflĂ€chen (11,1 %) und ErholungsflĂ€chen (6,1 %).